Yoga und Ernährung

Wer ernsthaft Yoga praktiziert, macht sich irgendwann mal Gedanken über die Ernährung.

Dann fällt auf, dass es nach ein paar Bier recht schwer fällt morgens aus der Kiste zu kommen um ein paar Asanas zu machen. Mit Sodbrennen kann ein Kopfstand ekelig werden. Ein Liter Kaffee in den Helm gekippt und es ist schier unmöglich den Geist zur Ruhe zu bringen und so weiter.

Deswegen wurde alle Nahrung den drei Eigenschaften der Natur (Guna) zugeteilt. Das wären die Eigenschaften Tamas (Trägheit), Rajas (Unruhe) und Sattwa (Reinheit)

Tamasige Nahrung: vergiftet Geist und Körper, macht träge, faul und somit nehme ich mal an auch fett. Die Energie wird sozusagen lahm gelegt, der Verstand läuft auch nicht mehr so richtig, deswegen sollte man es am besten weg lassen.

Dazu gehört Fleisch und Fisch. Alkohol, Tabak, Drogen und Medikamente, zu oft aufgewärmtes, verdorbenes, konserviertes, vergorenes Essen. Essig, Zwiebeln und Knoblauch – was ich recht bedauerlich finde und Pilze. Wer sich nun fragt warum Pilze dazu gehören … Pilze wachsen normalerweise auf totem Holz oder anderen toten, faulen Untergründen. Die Botschaft die an den Körper weitergegeben wird ist klar.

Zu viel essen ist auch tamasig.

Rajasige Nahrung: macht den Geist schwer kontrollierbar, regt die Leidenschaft an (naja) und macht den Körper, Geist und die Emotionen unruhig. Man sollte sie deswegen auf ein Minimum reduzieren und Choleriker wie ich sollten sie wahrscheinlich ganz weg lassen.

Dazu zählen Eier, Kaffee, schwarzer und grüner Tee, scharfe Gewürze, alles Saure und Bittere, weißer Zucker, Weißmehl und Weißbrot.

Hastig runterschlingen gehört auch dazu, also immer schön kauen und nicht zu viel durcheinander rum fressen.

Sattwige Nahrung: bringt dem Körper neue Energie und ist leicht verdaulich, hält den Geist klar, fein strukturiert und friedvoll. Wenn man alle seine physischen, geistigen und spirituellen Fähigkeiten nutzen möchte, dann wird es notwendig bei dieser Nahrungsgruppe einmal mehr zuzugreifen.

Es gibt 5 sattwige Nahrungsgruppen.

Nämlich

  1. Getreide und alle Vollkornprodukte wie Vollkornbrot oder Vollkornnudeln
  2. Hülsenfrüchte und auch Produkte aus Sojabohnen wie z.B. Tofu und Temphe
  3. Gemüse und Salate
  4. Frisches Obst
  5. Milch und Milchprodukte wobei Sauermilchprodukte am einfachsten zu verdauen sind.

Allerdings da ich fest daran glaube, dass alles was gegessen oder getrunken wird, dem Körper eine Botschaft übermittelt, weil Wasser aus dem das meiste besteht nun mal ein Informationsträger ist, mag ich keine Milchprodukte die aus der Massentierhaltung kommen. Es ist nicht notwendig seine Kühe mit einem Gutenachtkuss ins Bett zu bringen. Aber Kühe, die das Sonnenlicht nie gesehen haben, die nie auch nur einmal an ihren Babys riechen durften, für die sie eigentlich Milch geben, die aus wunden Eutern den letzten Tropfen Milch gepresst bekommen, in engen Ställen stehen und nur Gen Soja zu fressen bekommen, zusammen mit einem Arsch voll Medikamente, damit sie noch ein paar Liter mehr durchhalten oder nicht zu viel Eiter in der Milch ist von einem entzündeten Euter. Und ich habe auf Föhr direkt neben einem Milchhof gearbeitet. Kuhmütter die halb wahnsinnig vor Kummer nach ihren Babys schreien, die Draußen angebunden werden und genauso verzweifelt nach ihren Müttern schreien und die ersten Tage sogar weinen. Mit Tränen. Was für eine Botschaft vermittelt diese Blörre meinem Körper? Keine die ich haben will.Nein, auch Biomilch ist keine Milch die Kälbchen übrig gelassen haben. Und wenn dieser dämliche WWF Panda auf dem Joghurtbecher aufgedruckt ist, heißt das lediglich, dass ein bißchen mehr Geld fur „greenwashing“ geflossen ist.

Milch war in Indien sattwig als die Kühe noch auf der Straße rum gerannt sind und sozusagen Narrenfreiheit hatten, weil jeder auf die Kühe acht gegeben weil es heilige Tiere waren.

Jetzt 100% nicht mehr.

So – das wars zum Thema Yoga und Ernährung.

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