Yoga Kryas

Kryas sind Reinigungsübungen um den Körper zu reinigen, oder noch genauer, um die Ausscheidungssysteme anzuregen, zu unterstützen und zu reinigen.

Ja, der Körper kann im Normalfall alles alleine und braucht keine Hilfe. Aber durch Stress, falsche Ernährung, Schadstoffe oder Überbelastung, können sich Schlacken ansammeln.

Und wer z.B. die Ernährung umstellen möchte, der hat weniger Entzugserscheinungen.

Also Kopfweh ist bei mir eine ganz starke Erscheinung wenn ich aufhöre Kaffee zu trinken. Und zu viele Schlacken im Körper führen nicht nur zu unreiner Haut, sondern es geht bis hin zu Depressionen.

Es gibt Kryas, die man täglich machen kann und welche die man nicht so oft machen sollte. Und dann gibt es noch Kryas, die man – das ist allein mein Empfinden – ganz weg lassen sollte, weil sie sich vermutlich nach heutigem medizinischen Standpunkt nicht wirklich günstig auswirken.

Das erste wäre Tratak – das Kerzenstarren. Man setzt sich vor eine Kerze und starrt die an ohne zu blinzeln. Wenn man nicht mehr kann, Augen schließe und Nachbild beobachten. Das Ganze ein paar mal wiederholen.

Soll die Augen reinigen, die Sehkraft und Konzentration entwickeln und Müdigkeit vertreiben. Tratak ist auch eine „Anfänger“ Übung um Meditation zu erlernen.

Dann kommt Neti – die Nasenreinigung.

Man schüttet sich mit einem Kännchen warmes Salzwasser zu einem Nasenloch rein und zum anderen kommt es wieder raus. Das ist etwas, was ich jeden Morgen tue. Gerade in der Erkältungszeit sehr zu empfehlen. Oder für Menschen mit Allergien. Das mit dem Kännchen wird Jala Neti genannt. Dann gibt es noch Sutra Neti, da wird sich ein Faden in ein Nasenloch gesteckt und aus dem Mund wieder vor geholt, dass soll die Nasengänge weiten und Selbstreinigung stimulieren. Ich finde es reizt nur unnötig die Schleimhäute. Da manche das mit dem Faden nicht auf Kette kriegen, werden inzwischen Katheder dazu benutzt. Ich glaube nicht, dass das irgendwas bringt.

Kapalabhati kommt als nächstes. Das mache ich auch jeden Morgen. Drei Runden. 90, 180 und 270 mal. Schnellatmung. Erhöht den Sauerstoffgehalt im Blut. Obwohl ich mich gerade heute gefragt habe, was die Übung bringt, wenn man mit zwei furzenden Hunden im Zimmer sitzt. Da ist das vermutlich mit dem Sauerstoffgehalt nicht ganz so toll.

Es gibt Videos auf Youtube die Kapalabhati ganz toll erklären.

Dhauti – die Magenreinigung, ist wieder so ein Krya, das ich nicht empfehlen würde.

Bei Hrid Dhauti schluckt man eine 5 Meter lange Mullbinde und zieht sie sich dann wieder aus dem Hals. Soll Husten vorbeugen. Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass man am Ende da steht, der Mull hat sich im „Pförtner“ (dem Eingang zum Darm) verfangen und das Tuch geht nicht mehr vor und zurück. Dann kann man wahrscheinlich nur das was noch aus dem Hals hängt abschneiden, alles runterschlucken und beten, dass es ohne Komplikationen wieder raus kommt.

Die andere Variante wäre Salzwasser zu trinken und dann die Finger in den Hals zu stecken.

Wichtig ist, dass man das alles mit leeren Magen macht.

Also ich mach weder das eine oder andere.

Als letztes käme Basti und Nauli. Das sind Darmreinigungen. Dazu braucht man schon echte Körperbeherrschung. Da tut es aber auch ein ganz normaler Einlauf. Das ist auch ok. Vor allem vor und während dem Fasten.

Das was ich neben Jala Neti und Kaphalabhati noch täglich mache, was aber nicht zu den Hauptkryas gehört ist einmal das

Zungenschaben. Natürlich kann man sich einen extra Zungenschaber kaufen, ein Löffel tut es aber auch. Es verbessert den Geschmack und man entfernt den ganzen Belag und die Bakterien, die sich über Nacht auf der Zunge angesammelt haben.

Wenn ihr euch einen Zungeschaber kauft, behaltet die Quittung. Ich hatte einen aus „Edelstahl“ der ziemlich schnell gerostet ist. Obwohl er jeden Tag gereinigt und getrocknet wurde. Da ist wohl ziemlich viel Schrott im Umlauf.

Als zweites kommt für mich das Öl ziehen.

Einen dicken Löffel Sesam oder Kokosöl 10 Minuten im Mund bewegen, so richtig wie eine Mundspülung zwischen den Zähnen durchdrücken. Das Öl absorbiert schädliche Stoffe, die sich in der Mundschleimhaut befinden.

Während der Yogawoche werden auch hier einige Kryas angeboten.

Ölziehen mit Olivenöl, Atemübungen und wir lernen ohne Extrakännchen Wasser aus der Hand oder einem Glas durch die Nase zu ziehen.

Wenn der Salzgehalt des Wassers stimmt, brennt das auch nicht und ist nur am Anfang Gewohnheitssache.

Hier ist noch ein Link (ich bekomme eine kleine Provision wenn du hier rüber was bestellst, es wird aber nicht teurer für dich) zu einem

Nasenspülkännchen

Die Kännchen auch Porzellan sehen viel besser und schicker aus. Aber manchmal lassen sie sich durch die Form schlecht reinigen und der Griff ist hohl. Meins ist aus gelben Plastik.

Viel Spaß damit.

Yoga – Kryas

Kryas sind Reinigungsübungen um den Körper zu reinigen, oder noch genauer, um die Ausscheidungssysteme anzuregen, zu unterstützen und zu reinigen.

Ja, der Körper kann im Normalfall alles alleine und braucht keine Hilfe. Aber durch Stress, falsche Ernährung, Schadstoffe oder Überbelastung, können sich Schlacken ansammeln.

Und wer z.B. die Ernährung umstellen möchte, der hat weniger Entzugserscheinungen.

Also Kopfweh ist bei mir eine ganz starke Erscheinung wenn ich aufhöre Kaffee zu trinken. Und zu viele Schlacken im Körper führen nicht nur zu unreiner Haut, sondern es geht bis hin zu Depressionen.

Es gibt Kryas, die man täglich machen kann und welche die man nicht so oft machen sollte. Und dann gibt es noch Kryas, die man – das ist allein mein Empfinden – ganz weg lassen sollte, weil sie sich vermutlich nach heutigem medizinischen Standpunkt nicht wirklich günstig auswirken.

Das erste wäre Tratak – das Kerzenstarren. Man setzt sich vor eine Kerze und starrt die an ohne zu blinzeln. Wenn man nicht mehr kann, Augen schließe und Nachbild beobachten. Das Ganze ein paar mal wiederholen.

Soll die Augen reinigen, die Sehkraft und Konzentration entwickeln und Müdigkeit vertreiben. Tratak ist auch eine „Anfänger“ Übung um Meditation zu erlernen.

Dann kommt Neti – die Nasenreinigung.

Man schüttet sich mit einem Kännchen warmes Salzwasser zu einem Nasenloch rein und zum anderen kommt es wieder raus. Das ist etwas, was ich jeden Morgen tue. Gerade in der Erkältungszeit sehr zu empfehlen. Oder für Menschen mit Allergien. Das mit dem Kännchen wird Jala Neti genannt. Dann gibt es noch Sutra Neti, da wird sich ein Faden in ein Nasenloch gesteckt und aus dem Mund wieder vor geholt, dass soll die Nasengänge weiten und Selbstreinigung stimulieren. Ich finde es reizt nur unnötig die Schleimhäute. Da manche das mit dem Faden nicht auf Kette kriegen, werden inzwischen Katheder dazu benutzt. Ich glaube nicht, dass das irgendwas bringt.

Kapalabhati kommt als nächstes. Das mache ich auch jeden Morgen. Drei Runden. 90, 180 und 270 mal. Schnellatmung. Erhöht den Sauerstoffgehalt im Blut. Obwohl ich mich gerade heute gefragt habe, was die Übung bringt, wenn man mit zwei furzenden Hunden im Zimmer sitzt. Da ist das vermutlich mit dem Sauerstoffgehalt nicht ganz so toll.

Es gibt Videos auf Youtube die Kapalabhati ganz toll erklären.

Dhauti – die Magenreinigung, ist wieder so ein Krya, das ich nicht empfehlen würde.

Bei Hrid Dhauti schluckt man eine 5 Meter lange Mullbinde und zieht sie sich dann wieder aus dem Hals. Soll Husten vorbeugen. Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass man am Ende da steht, der Mull hat sich im „Pförtner“ (dem Eingang zum Darm) verfangen und das Tuch geht nicht mehr vor und zurück. Dann kann man wahrscheinlich nur das was noch aus dem Hals hängt abschneiden, alles runterschlucken und beten, dass es ohne Komplikationen wieder raus kommt.

Die andere Variante wäre Salzwasser zu trinken und dann die Finger in den Hals zu stecken.

Wichtig ist, dass man das alles mit leeren Magen macht.

Also ich mach weder das eine oder andere.

Als letztes käme Basti und Nauli. Das sind Darmreinigungen. Dazu braucht man schon echte Körperbeherrschung. Da tut es aber auch ein ganz normaler Einlauf. Das ist auch ok. Vor allem vor und während dem Fasten.

Das was ich neben Jala Neti und Kaphalabhati noch täglich mache, was aber nicht zu den Hauptkryas gehört ist einmal das

Zungenschaben. Natürlich kann man sich einen extra Zungenschaber kaufen, ein Löffel tut es aber auch. Es verbessert den Geschmack und man entfernt den ganzen Belag und die Bakterien, die sich über Nacht auf der Zunge angesammelt haben.

Wenn ihr euch einen Zungeschaber kauft, behaltet die Quittung. Ich hatte einen aus „Edelstahl“ der ziemlich schnell gerostet ist. Obwohl er jeden Tag gereinigt und getrocknet wurde. Da ist wohl ziemlich viel Schrott im Umlauf.

Als zweites kommt für mich das Öl ziehen.

Einen dicken Löffel Sesam oder Kokosöl 10 Minuten im Mund bewegen, so richtig wie eine Mundspülung zwischen den Zähnen durchdrücken. Das Öl absorbiert schädliche Stoffe, die sich in der Mundschleimhaut befinden.

Während der Yogawoche werden auch hier einige Kryas angeboten.

Ölziehen mit Olivenöl, Atemübungen und wir lernen ohne Extrakännchen Wasser aus der Hand oder einem Glas durch die Nase zu ziehen.

Wenn der Salzgehalt des Wassers stimmt, brennt das auch nicht und ist nur am Anfang Gewohnheitssache.

Hier sind noch Links (ich bekomme eine kleine Provision wenn du hier rüber was bestellst, es wird aber nicht teurer für dich) zu einem

Nasenspülkännchen

und zu

Nasenspülsalz

Die Kännchen auch Porzellan sehen viel besser und schicker aus. Aber manchmal lassen sie sich durch die Form schlecht reinigen und der Griff ist hohl. Meins ist aus gelben Plastik.

Viel Spaß damit.

Ein Gedanke zu “Yoga Kryas

  1. Hey, im menschlichen Körper gibt es und bilden sich eigentlich keine Schlacken. Das ist für gewöhnlich metaphorisch gemeint. Wurde erforscht und nicht gefunden.
    MfG toe

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