Die Unmöglichkeit der kleinen Portionen

Ich esse gerne und ich esse gerne viel. Und eigentlich kann ich auch ziemlich große Portionen verdrücken.

Da ich nie aufgehört habe für das liebe Fräulein mit zu kochen, musste ich mich bisweilen schon ganz schön quälen um die große Pfanne Bratkartoffeln alle zu kriegen.

Das hat man mir auch angesehen und manchmal musste ich quasi eingeölt vom Schrank in die Jeans springen und dann aufpassen, dass mir die Beine nicht absterben wenn ich den Knopf schließe.

Ja, so ist das.

Jetzt sagen die ein oder anderen bei der Gelegenheit immer „Aber nein, du siehst doch toll aus.“

Ja das weiß ich. Aber es geht noch besser. Und das ist alleine meine Meinung, die einzige die für mich maßgeblich ist. In meinem Bekannten und Freundeskreis habe ich bisher keinen Mann kennen gelernt, der so scheiße oberflächlich ist und eine nette Frau ob ihrer Pfunde verschmäht hätte. Ich kenne ziemlich viele sehr gut aussehende Männer die knuffige Frauen haben und das auch viel lieber mögen. Und ich kenne auch den ein oder anderen Mann der richtig was zu leiden hat, weil sich die Frau auf die er steht, nicht schön genug fühlt.

Also, die Unzufriedenheit mit meinem Gewicht liegt nicht an Heidi Klum die mir einredet ich sollte weniger wiegen, sondern alleine an meinem Bedürfniss zu atmen während ich im z.B. „Pflug“ stehe.

2013-12-28 12.38.07

Tanja im Pflug

Nun, ich bin aber nicht so diszipliniert. Morgens um 8 habe ich immer große Pläne, aber spätestens wenn es anfängt Dunkel zu werden, wirke ich im Dämmerlicht nur noch halb so breit und mein Körper verlangt nach Nudeln mit Feuerwehrsoße oder Bratkartoffeln und ähnlichem. Und da meine Augen bei Hunger, oder noch Schlimmer – Appetitt – noch größer sind als Mühlräder, habe ich die Pfanne schön voll gewamst, damit es sich auch lohnt. Nein, ich schaffe es auch nicht was für den nächsten Tag auf zu heben. Erstmal habe ich kein Kühlschrank und ich muss Aufgrund meiner Wohnsituation ja noch nicht mal in die Küche gehen. Ich sitze auf dem Sofa und in einer Armlänge Abstand steht dann eine Pfanne mit Leckerchen. Wie erleuchtet muss man sein um dem Bösen zu widerstehen.

Aber nach meiner Fastenkur war meine Silhouette wieder so schön schmal. Was war also zu tun?

Ich habe erstmal meine schönen Edelstahltöpfe geschruppt und ganz hinten in den Schrank geräumt.

Nur einen Topf habe ich draußen behalten.Da passt nur ein Liter rein, dann ist er randvoll.

Dann habe ich mir noch eine beschichtete Pfanne gekauft. Niedliche 15 cm Durchmesser. Das sind die beiden einzigen Kochgeräte die ich benutze wenn ich alleine bin.

Manche sagen „Für einen alleine lohnt es sich nicht zu kochen.“ Das mag sein. Da ich aber in diesem Fall selber die Person bin, die es zu verköstigen gilt, lohnt sich das natürlich erst recht.

Zufällig hat es mein Körper (wenn er sich schon nicht vollstopfen darf) verdient mit den erlesensten Speisen gefüttert zu werden.

Und kochen ist ja eins meiner liebsten Hobbys. Also sollten doch zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen sein.

Deswegen – gleich mal hier mein Frühstücksrezept.

Bananenpfannkuchen

4 EL Haferflocken (Ich habe immer ein Glas Grobe und Feine gemischt)

1EL Sesam/Leinsaat Mischung (hab ich auch immer ein ganzes Glas voll da stehen. Derzeit sind auch noch Kokosraspeln dabei)

Alles in eine Schüssel geben und Wasser dazu bis alles schön schmatzig wird.

Eine Banane dazu drücken und ein 1/3 TL Backpulver.

Mit wenig Kokosöl 3 kleine Pfannkuchen backen und mit Zuckerrübensirup bekleckern.

Das geht alles schnell und ich bin es mir wert.

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