Apfelkuchen aus dem Omnia

Ein Blechkuchen wie von Oma (wobei meiner Oma natürlich nie eingefallen wäre irgendwas „Veganes“ zu machen – schmeckt aber trotzdem so.)

Beim Spazieren gehen um den Hufi habe ich schon die ersten Äpfel mitgenommen. Die hängen ja da einfach so rum, fallen auf den Boden und werden dann Matsch mit Wespen.

Währenddessen werden fleißig gespritzte Äpfel aus Neuseeland gekauft.                         Die entsprechen wenigstens EU Norm und sehen nicht faltig aus.

Aber egal.

Ich komm also zurück mit dem Rucksack voller Äpfel, weil ich nämlich Lust auf einen Apfelkuchen mit Streuseln hatte.

Im Omnia kann man ja nicht nur Brot backen. Hierzu muss ich aber sagen … am besten hat man die Silikonform für den Omnia. Die ist echt voll praktisch, schont den Topf und alles lässt sich leicht raus nehmen. Wenn ihr keine habt, versucht die Form mit Backpapier auszukleiden. Nur einfetten … wird schwer den Kuchen raus zu bekommen ohne Kratzer rein zu machen.

Also habe ich einen Apfelkuchen gebacken. Vegan natürlich.

150g Dinkelmehl

1TL gehäuft Hefe

100g Zucker

ein Schwap Sonnenblumenöl (ein Schwab ist etwas mehr als ein Schluck)

alles zusammenrühren

warme Pflanzenmilch schluckweise dazugeben und unterkneten bis es ein glatter Knetteig ist.

Wenn er aus Versehen zu weich bleibt, dann etwas Mehl dazugeben und in die Form drücken. Am besten am Rand etwas hoch drücken, aber nicht zu hoch, sonst besteht der Kuchen zu 1/3 Rand und das ist nur was für Spezies die den Rand dann in den Kaffee tunken.

Mit Deckel drauf eine Stunde ruhen lassen.

X Äpfel – kommt auf die Größe drauf an.

Äpfel schälen, 12teln und hübsch in auf den Teig legen. Je weniger Äpfel desto trockener die ganze Angelegenheit, also ruhig ganz eng oder sogar wie Fischschuppen übereinander lappen lassen.

Zimt nach Bedarf drauf streuen.

50g Mehl

40g Zucker

40g Margarine zu Streuseln kneten und darüber streuen.

Bis dahin wars ja ganz einfach. Jetzt muss allerdings aufgepasst werden.

Mein Gaskocher ist Stufenlos verstellbar und hat keine Zahlen am Knopf.

Ich stelle die Flamme ehe klein (der blaue Flammenkranz ist etwa 6 mm hoch) ein und lass ihn 45 Minuten backen. Wenn man den Rand hoch gezogen hat kann man immer mal dran klopfen um zu hören wie hart er geworden ist.

Die Streusel sollten fest und die Äpfel weich sein.

Von diesem Kuchen habe ich drei Tage lang gegessen und er hat auch am 3. Tag noch nicht trocken geschmeckt.

Und gerade jetzt, wo doch schon mal der ein oder andere alte Wind pfeift und man merkt, dass es wieder Herbst werden wird, da mag man schon mal ein Stückchen Apfelkuchen im Garten essen.

Also ich mag das auf jeden Fall.

Wir haben ja jetzt einen Kühlschrank und meinen ersten Apfelkuchen hab ich noch warm aus der Form geholt und mit einer Kugel VanilleSojaeis gegessen.

Das sah besser aus als es dann wirklich geschmeckt hat, veganes Eis ist manchmal noch verbesserungswürdig, aber trotzdem war ich sehr zufrieden die letzten Sommertage so zu genießen.

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